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Stella CRM - Mailissa Connector#

Beschreibung#

Der Mailissa Domino Connector ermöglicht die Übertragung von Mails aus Microsoft Outlook heraus in eine beliebige Domino-Anwendung. Ziel des Connectors ist dabei die einfache Konfiguration dieser Verbindungen mittels Konfigurationsmasken ohne Programmierung. Die spezielle Ausprägung des Connectors fur das Stella CRM ist eine stark vereinfachte Variante, die wirklich nur die Mail an ein vordefiniertes Ziel überträgt. Sämtliche Logik danach findet auf der CRM Seite statt.

Server-Einrichtung#

Der Mailissa Connector ist eine HCL Notes-Anwendung, die auf einem Domino Server eingerichtet werden muss. Der Server muss dazu speziell konfiguriert werden, da der Connector eine spezielle Java-Library benutzt, die sonst nicht geladen werden kann. Dazu muss auf dem Server die Java Security angepasst werden. Je nach Version passiert dies auf unterschiedliche Weise.

Anpassung im Detail#

Folgende Zeile muss der java.policy bzw. java.pol hinzugefügt werden:

grant { permission java.security.AllPermission; };

Die Anpassung kann direkt in java.policy erfolgen, jedoch muss beachtet werden, dass diese Datei bei einem Serverupdate überschrieben wird und die Anpassung erneut durchgeführt werden muss. Alternativ kann eine java.pol generiert und die Zeile dort hinzugefügt werden.

Zusätzlich dazu gibt es auf Linux-Maschinen einen noch eleganteren Weg: für den Nutzer notes legt man im Home-Verzeichnis eine Datei .java.policy mit dem o.g. Inhalt an. Diese wird ebenfalls bei Updates nicht mehr verändert.

Nach der Änderung muss der HTTP Task mit restart task http komplett neugestartet werden.

Domino bis Version 12#

Die o.g. Datei findet man im Verzeichnis <DOMINO_BIN>/jvm/lib/security. Die Anpassung erfolgt dann wie oben beschrieben.

Domino ab Version 14#

Ab dieser Version befindet sich die "normale" Datei in <DOMINO_BIN>/jvm/conf/security. Alternativ kann wie oben beschrieben auch im Home-Verzeichnis gearbeitet werden.

Einrichtung der Anwendung#

Die Einrichtung des Connectors als Notes-Anwendung erfolgt wie gewohnt. Die ACL erfordert keine Rollen, lediglich der Default-Zugriff muss mindestens Autor betragen, damit Logs auch im Nutzer-Kontext erzeugt werden können. Weitere Zugriffsrechte z.B. für Administratoren sind empfohlen, aber optional.